
Werner-Felber-Institut
für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im Gesundheitswesen e.V.
Unsere Aufgaben
Jedes Leben zählt! Wir entwickeln Suizidpräventionsprojekte. Wir stärken Menschen, die betroffen sind, sich Hilfe zu holen. Über innovative Forschungsprojekte sorgen wir für einen wissenschaftsbasierten Einsatz von Ressourcen in diesem Bereich. Wir organisieren Veranstaltungen, um die Akteure miteinander zu vernetzen und die vorhandenen Hilfsangebote sichtbar zu machen. Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit holen wir das Thema Suizidalität aus der Tabuzone.
Aktuelles
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mutpost.de geht online
Als Werner‑Felber‑Institut e. V. haben wir die Plattform www.mutpost.de ins Leben gerufen, um Menschen in psychischen Krisen und mit Suizidgedanken einen niedrigschwelligen Zugang zu Unterstützung zu bieten. Auf der Seite können anonyme Briefe verfasst und gelesen werden, in denen Menschen ihre Erfahrungen teilen, Mut machen und zeigen, dass niemand allein ist. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um Hoffnung zu schenken.
Die Initiative orientiert sich an der britischen Plattform Reasons to stay und wird von unserem Team fachlich begleitet. Jeder Brief wird geprüft, bevor er veröffentlicht wird, um sicherzustellen, dass die Botschaften verantwortungsvoll und sensibel vermittelt werden.
Mutpost bietet zudem Übersichten zu Hilfsangeboten und einen Soforthilfe-Button für akute Krisen. Die Plattform ersetzt keine therapeutische Hilfe, sondern ergänzt bestehende Angebote und schafft einen Ort des Austauschs und der Ermutigung. Mit Mutpost wollen wir dazu beitragen, das Tabu psychischer Krisen zu durchbrechen, Aufmerksamkeit für Suizidprävention zu erhöhen und Betroffene sowie ihr Umfeld frühzeitig zu unterstützen.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 10. Februar 2026
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Zurückblicken, um weiterzumachen: HEYLiFE seit 2022
Seit 2022 begegnen wir mit HEYLiFE Jugendlichen an Schulen in ganz Sachsen. Inzwischen haben mehr als 20.000 Schülerinnen und Schüler an unseren Workshops teilgenommen – mit ihren Fragen, Unsicherheiten und dem Wunsch nach Orientierung.
Ziel unserer Workshops ist es, einen kompetenten Umgang mit psychischen Belastungen zu vermitteln und konkrete Handlungskompetenzen zu stärken. Die Teilnehmenden lernen, Stress und Überforderung einzuordnen, Warnsignale bei sich und anderen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Sie üben, empathisch auf belastete Freund*innen zuzugehen, schwierige Gespräche zu führen und erhalten Wissen, wo sie professionelle Hilfe in ihrer Region finden können.
Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Angebots. Der HEYLiFE-Workshop wird wissenschaftlich begleitet und regelmäßig evaluiert, um Wirkung, Bedarf und Passung der Inhalte zu überprüfen. So stellen wir sicher, dass Präventionsarbeit nicht nur gut gemeint ist, sondern fachlich fundiert und wirksam bleibt.
Unser Anspruch ist es, frühzeitig Orientierung zu geben, Sicherheit zu vermitteln und Unterstützung zugänglich zu machen. Wir hoffen, damit einen echten Unterschied zu bewirken.
Danke an alle Schulen, Lehrkräfte und Kooperationspartner*innen, die diese Arbeit möglich machen.
Weitere Informationen: www.suizidpraevention-sachsen.de
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Die neuen Suizidzahlen für 2024 liegen vor
Besonders bei jungen Menschen ist ein Anstieg zu beobachten. Das Werner-Felber-Institut betont die Bedeutung verlässlicher Daten und nachhaltiger Prävention. Unsere Pressemitteilung gibt es hier.